Inszenierungen

Freiheit und Glaube

Fotos :Nicole Hollatz


 

Vier Inszenierungen in Wismar erinnern an die Reformation

                                                                                              beim Projekt Freiheit und Glaube

 

 

 

Wismar - vier Inszenierungen mit 40 Masken, fünf Großfiguren, 90 Kostüme und über 350 Aktiven und Akteuren: Das große Fest- und Theaterwochenende  fand vom 22. bis zum 24. September statt. Unter dem Motto „"Freiheit und Glaube"“ wurde in Wismar an die Reformation vor 500 Jahren erinnert . „Freiheit und Glaube“ ist ein generationsübergreifendes Theaterprojekt, das von den Evangelisch- Lutherischen Kirchengemeinden der Stadt in Kooperation mit der Hansestadt Wismar veranstaltet wurde. Die künstlerische Leitung hatte der Wismarer Regisseur Lars Maué. Die Projektkoordination sowie die Choreografie der Tanzstücke und die Leitung der Kostümwerkstatt oblagt Johanna Kanka-Maué.

 

Wismar ward zur Bühne für die Reformationsgeschichte(n) der Stadt, die Wismarer haben sich begeistern lassen, hatten sich unter fachkundiger Anleitung mit der Geschichte befasst, Texte und Gedanken entwickelt, haben Masken und Figuren gebaut, Kostüme entworfen und genäht und probten zum Teil seit einem Jahr. Der Reformationsgedanke griff mecklenburgisch langsam, aber unaufhaltsam um sich, heute wie vor 500 Jahren.

 

„Wir wollten nicht nur die damalige Reformation in Wismar beleuchten, sondern auch die Gedanken ins Heute transportieren“, erklärt Pastor Roger Thomas. Der 23. September steht also ganz im Zeichen des Theaters. Jeweils um 14 Uhr starten an drei verschiedenen Orten der Wismarer Reformation drei verschiedene Stücke mit drei verschiedenen Auseinandersetzungen mit dem Reformationsgedanken.

 

„Alle Kirchen an einem Tag zu bespielen war der Plan“, erzählt Lars Maué. Alle Stücke zu sehen ist nicht machbar und auch nicht angedacht. „Man muss sich entscheiden“, so der Regisseur und Autor. Will man das Mysterienspiel um Himmel und Hölle in St. Nikolai sehen? Oder den Intrigen der Adligen im ehemaligen Grauen Kloster, der Großen Stadtschule, folgen? Oder sich amüsant der Reformation mit einer Comedia dell'arte und den Gauklern vom Schwarzen Kloster (Diakoniewerk) nähern? Die genauen Orte und Zeiten stehen im Internet unter freiheitundglaube.com sowie in den ausliegenden Flyern.

 

 Am  Sonnabend 23.9.2017 gegen 14 Uhr begann das „"Spiel der Throne"“ in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Um 14 Uhr gleichzeitig das Stück „"Der Teufel steckt unten"“ im Schwarzen Kloster, gegen 14 Uhr auch "„Himmel und Hölle"“ in St. Nikolai. Um etwa 17.30 Uhr liefen die Zwischenszenen  im Heiligen-Geist-Hof  mit Herzogin, Landsknecht und Nonne,  Das Großfiguren-Spiel „"Wer schlecht spricht brennt“" wurde im Fürstenhof auf dem Mittelaltermarkt gezeigt.

 

 Der Höhepunkt am Samstagabend, die ausverkaufte Premiere von „Nevers Schweigen“ in St. Georgen, endete mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus für die Akteure.

 

 

 



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